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Institut für Transformative Mediation ITM

Ausbildung Mediator/Mediatorin mit Zertifikat

"Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du dein Leben ändern kannst, indem Du deine Geisteshaltung änderst."

(Albert Schweitzer)

Vom 25. Juli bis 12. August 2016 ist das ITM – Gattus Hösl hauptsächlich unter 0152 – 518 75 317 erreichbar.

Das im Jahre 2000 in München gegründete Institut für Transformative Mediation hat in bisher mehr als 80 Lehrgängen Mediatoren und Mediatorinnen ausgebildet und fortgebildet. Leiter der Ausbildungen und Fortbildungen ist Dr. Dr. Gattus Hösl, praktizierender Mediator, lizensierter Ausbilder BM® (Bundesverband Mediation), Lehrbeauftragter für Mediation an Hochschulen, Lehrbuch-Autor und Autor einer Lehr-DVD.

Mediation

Ein auch menschheitsgeschichtlich nachweisbares Berufsbild macht zur Zeit (wieder) Karriere: die Mediation. Mediation heißt Vermittlung. Eine “nur” Vermittlung, wie sie auch Richter, Schiedsrichter oder Schlichter mit einem Vergleich oder einem Schieds- oder Schlichtspruch erreichen wollen, ist damit nicht gemeint. Mediation greift tiefer, zielt auf mehr. 

Der Mediator unterstützt die Mediations-Teilnehmer, eine von ihnen selbst verantwortete Konfliktlösung zu finden. Nur sie entscheiden. Der Mediator organisiert die Kommunikation und steuert das Verfahren.

Auch wenn häufig Juristen / Juristinnen als Mediatoren / Mediatorinnen tätig sind: Mediator-Sein / Mediatorin-Sein ist ein eigenständiger Beruf. Die Mediation unterliegt nicht der juristischen Berufslogik und ihrer Konzentration auf Rechtsnormen. Für die Vermittlungstätigkeit des Mediators ist kein juristischer oder anderer akademischer Stammberuf erforderlich. Es bedarf auch keiner sozio-therapeuthischen Vorbildung.

Insbesondere zwei in der Ausbildung zum Mediator/zur Mediatorin mit Zertifikat enthaltene Mediationsstile ermöglichen diese Vermittlung:

  • Das Harvard-Konzept ist ein prinzipiengeleitetes, an den Interessen der Konfliktparteien orientiertes, sachlich rationales Verhandeln mit dem Fokus auf der Problemlösung. Es ist eine Verhandlungstechnik.
  • Die Transformative Mediation stellt ergänzend und darüber hinaus den Menschen und seine mit Gefühlen verbundenen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Beziehung und Autonomie im privaten, zwischenmenschlichen und beruflichen Miteinander intensiver und tiefgreifender in den Mittelpunkt. Sie formuliert und verwirklicht eine neue beziehungs- und bedürfnisorientierte Qualität und Dimension unseres persönlichen und sozialen Verhaltens. Sie ist ein Menschenbild. 

Die Verschiedenheit beider Stile wird durch die Zusammenführung des Harvard-Vorgehens mit den transformativen Inhalten und Zielen zur Bereicherung. Das gehört zur Namensmarke “hoesl-mediation®”.

 

Die Transformative Mediation – der Mensch steht im Mittelpunkt

Das Wort Mensch ist nicht als bloßer Beschreibungsname zu lesen, sondern immer auch als Berechtigungs- und Verpflichtungsname. Das heißt, wir können uns selbst entfalten und sind zugleich hingeordnet auf andere Menschen. Wir kommen voran, wenn wir wandlungsfähig bleiben. Die Transformative Mediation  

  • befähigt und bestärkt den Menschen zu mehr Selbst-Reflexion, Selbst-Erkenntnis, Selbst-Klarheit, Selbst-Bewusstsein, Selbst-Vertrauen, Selbst-Ausdruck (Empowerment)

 und ermöglicht ihm zugleich,

  • die Sichtweise und Situation des Anderen genauer zu verstehen und anerkennend  zu würdigen und den eigenen Anteil am Konflikt zu erkennen (Recognition).

Anstatt sich in Diskussionen aufzureiben, wird der Konflikt zur Kraft- und Erkenntnisquelle. Die Mediationsteilnehmer erleben den tieferen Sinn eines Konfliktes. Eine Entwicklung mit persönlichem ethischen Mehr-Wert und ein soziales Lernen geschehen. Das gesamte Konfliktverhalten und der Konflikt selbst wandeln sich. Das volle Potenzial der Mediation wird erfahrbar.

 

Auf diesem Menschenbild basieren die Mediations-Ausbildungen und Fortbildungen des Instituts für Transformative Mediation und seine weiteren Angebote 

 

Mediationsausbildung

  • Ausbildung zum Mediator / zur Mediatorin mit Zertifikat
  • Inhouse-Mediationsausbildung für Unternehmen, Organisationen, Kirchen
  • Mediationsausbildung im Schulbereich
  • Mediationsausbildung in Versicherungen

Fortbildung in Mediation

  • Vertiefungstechniken in Anwendungsbereichen der Mediation
  • Familienmediation
  • Wirtschaftsmediation
  • Supervision und mediationsanloge Supervision
  • Erbsachen / Unternehmensnachfolge

Praxis

  • Durchführung von Mediationen
  • Coaching – Beratung – Supervision
  • Konfliktmanagementsysteme

Führungsseminare, Workshops, Vorträge

  • Führen heißt inspirieren
  • Macbeth, Martin Luther King oder Gandhi?
  • Workshops zur Transformativen Mediation / Mediativem Handeln
  • Vorträge zur Mediation

Mediatives Handeln im Alltag

Alles, was wir in einer bestimmten Haltung sagen oder tun, löst in einem Anderen eine innere und äußere (Re)Aktion aus, die auch auf Dritte abfärben und sie treffen kann. Das heißt auch: Jeder Mensch ist an den sozialen Milieus und gesellschaftlichen Strukturen beteiligt, in die neue Generationen hineingeboren werden, egal, ob er geschichtlich noch identifizierbar ist oder heute lebt.

Ein wichtiges Ziel der Ausbildung zum Mediator / zur Mediatorin mit Zertifikat ist es, durch ein auf der Transformativen Mediation beruhendes Mediatives Handeln im Alltag ein Mehr an gelingendem Miteinander zu ermöglichen, ob privat, z.B. in der Familie oder anderen persönlichen Beziehungen, ob zwischenmenschlich, z.B. in der Straßenbahn oder an der Supermarktkasse, ob beruflich, z.B. am Arbeitsplatz oder im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern. Wenn Sie transformativ medativ handeln, bilden Sie zugleich ihre Persönlichkeit, handeln konfliktpräventiv und sind humaner präsent.