Mediations-Ausbildung im Schulbereich

Mediations-Ausbildung im Schulbereich

"Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens."

(Frédéric Amiel)

Der Anlass

Aktuelle Podiums- und Mediendiskussionen und bereits laufende Erprobungsmodelle neuer Lernkonzepte signalisieren eine “Schule im Aufbruch”. Die Ist-Situation an Schulen ist damit nicht entschärft. 

Schulalltag ist Konfliktalltag. Zwischenmenschliche Spannungen bis hin zu Mobbing, gestörter Kommunikation, Schulstress, Leistungsdruck, Auseinandersetzungen auf dem Hintergrund unterschiedlicher Sprachen und Kulturen usw. können im Stillen krank machen, offen zutage treten oder in Gewalt eskalieren. Lehrkräfte stehen vor der Frage konkreter Handlungskompetenzen im Umgang mit solchen Konfliktsituationen. 

Der Weg

Zielführend ist ein Gesamtkonzept aus einem Guss, basierend auf den wesentlichen Elementen der Transformativen Mediation. Konfliktprävention und die Steigerung der Lerneffiziens sind integrative Linien dieses Konzeptes. Eine neue Umgangs- und Begegnungskultur von LehrerInnen, Vorgesetzten, Schülern, ErzieherInnen, Eltern und aller am Schulbetrieb Beteiligten wird möglich. 

Visionen

  • Transformative Mediation und Mediatives Handeln als grundlegender und unbedingter Bestandteil der Lehrer-Ausbildung. Die Lehrkräfte gewinnen über ihre fachliche Ausbildung hinaus einen Kompetenzzuwachs zur Schaffung und Sicherung einer Begegnungs- und Lernkultur, die einen geistigen Klimawandel bedeutet.  
  • Mediation und mediatives Handeln als Schulfach ab 1. Klasse Grundschule (und kindgemäß auch schon in der Vorschule). Entwicklung des Selbstwertes, Übernahme von Verantwortung und Herzensbildung geschehen.

"Wenn die Grundschule nicht in diesem Rahmen Mediation betreibt, werden sich die Folgekosten im Bereich der Sekundarstufe 1, das heißt in der Pubertät und Nachpubertät, in riesigen Sprüngen erhöhen. Ich sage nur das Wort Jugendgerichtshilfe. Kosten entstehen, um Kinder aufzufangen, die man längst in der Grundschule hätte korrigieren können."

(Der Leiter einer Grundschule)

Zielgruppe

Alle Lehrkräfte an allen denkbaren Schulformen und alle am Schulbetrieb Beteiligten.

Methodik

Vermittlung der kommunikativen Techniken und geistigen Grundhaltungen der Empathie, der Authentizität, der Wertschätzung und des systemischen Denkens an Hand schulspezifischer Fallbeispiele in Rollenspielen, Simulationen, Demonstrationen und in der Dialogarbeit.

Umfang, Ort, Termine, Investition

Individuelle Vereinbarungen mit den Schulen. Dazu gehören auch Reflexionstage im Turnus oder nach Bedarf.

Referenten

Gattus Hösl, Ulrike Weber

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