Zertifizierung / Anerkennung

Zertifizierung / Anerkennung

Zertifizierung

  • Die 120-stündige Ausbildung endet mit dem “Zertifikat Mediator”/”Zertifikat Mediatorin”.
  • Dieses Zertifikat können Sie für den vom Mediationsgesetz vorgesehenen Titel “Zertifizierter Mediator/Zertifizierte Mediatorin” ” nutzen.
       
  • Fortbildungen und Seminare / Workshops schließen mit einer Teilnahmebescheinigung ab.
  • Ebenso Inhouse-Ausbildungen und Ausbildungen im Schulbereich, wenn sie in ihrem Umfang unter 120 Stunden bleiben.

Verbands-Anerkennungen

Die 200-stündige Ausbildung können Sie zur Anerkennung als “Mediator BM®”/”Mediatorin BM®“ nutzen. Folgende Verbände erkennen ihre Lizenzierungen gegenseitig an:

  • BM (Bundesverband Mediation)
  • BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation)
  • BWMA (Bundesverband in Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt)
  • SDM-FSM (Schweizerischer Dachverband Mediation)
  • ÖBM (Österreichische Bundesverband Mediation). 

Der Weg zur Verbandsanerkennung

Nach den 120 Stunden Basisausbildung müssen Sie weitere 80 Stunden absolvieren:

30 Stunden “Mediationsanaloge Supervision” + 30 Stunden in mindestens zwei frei zu wählenden Anwendungsbereichen (z.B. “Familienmediation”, “Wirtschaftsmediation”).

Die verbleibenden 20 Stunden können Sie in “Intervision” als Arbeit eigenverantwortlicher Lerngruppen oder in zusätzlicher Supervision absolvieren.

 

Außerdem sind in der Regel vier Falldokumentationen erforderlich.

 

Die Verbands-Anerkennung erfolgt nach Beitritt zu dem jeweiligen Verband. Sie erhalten z.B. den Titel “Mediator BM “, “Mediator BAFM”, usw. 

 

Zur Zeit arbeiten u.a. BM, BAFM, BMWA und DGM innerhalb eines QVM (QualitätsVerbund Mediation) an gegenüber dem “Zertifizierten Mediator” eigenen Standards.